{"id":121,"date":"2010-10-11T13:41:08","date_gmt":"2010-10-11T11:41:08","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturpro.wordpress.com\/?p=121"},"modified":"2010-10-11T13:41:08","modified_gmt":"2010-10-11T11:41:08","slug":"ifff-dortmund-koln-sucht-filme-fur-die-nachste-festivalausgabe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/newsic.net\/kulturpro\/?p=121","title":{"rendered":"IFFF Dortmund | K\u00f6ln sucht Filme f\u00fcr die n\u00e4chste Festivalausgabe"},"content":{"rendered":"<h6><em>Ich glaube, dass wir mehr als irgendetwas anderes <\/em><br \/>\n<em>eine neue Art brauchen, \u00fcber Politik zu reden. (Tony Judt)<\/em><\/h6>\n<p><strong>WAS TUN \u2013 Filme zur Situation<\/strong><br \/>\nIFFF Dortmund | K\u00f6ln sucht Filme f\u00fcr die n\u00e4chste Festivalausgabe<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\"><a href=\"http:\/\/newsic.org\/kulturpro\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/ifff.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-124\" title=\"IFFF\" src=\"http:\/\/newsic.org\/kulturpro\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/ifff.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"90\" \/><\/a>Der thematische Fokus des kommenden Internationalen Frauenfilmfestivals in Dortmund (12. -17. April 2011) steht unter der \u00dcberschrift WAS TUN &#8211; Filme zur Situation. Das Festival sucht aktuelle und historische Filme von Regisseurinnen aus aller Welt, die sich mit Intervention, Orientierung, Glaubw\u00fcrdigkeit, Widerstand und Utopie auseinandersetzen. Filme k\u00f6nnen bis zum 30. November unter <a href=\"www.frauenfilmfestival.eu\" target=\"_blank\">www.frauenfilmfestival.eu<\/a> eingereicht werden.<!--more--><br \/>\nWir werden t\u00e4glich bestens \u00fcber die derzeitigen globalen Krisen informiert: Armut, Zerst\u00f6rung der Umwelt und vermeintlich am Abgrund balancierende Finanzm\u00e4rkte um nur einige Schlagworte zu nennen. Hier sind weitreichende politische Ver\u00e4nderungen \u00fcberf\u00e4llig. Trotz der dramatischen Folgen eines konsumorientierten Lebensstils wird weiterhin fortw\u00e4hrendes Wachstum propagiert. Rohstoffe werden vergeudet als seien sie endlos und die globalen Finanzm\u00e4rkte agieren anscheinend losgel\u00f6st von Recht und Gesetz. Wird der \u00f6ffentliche Raum heute an erster Stelle und vor allem von \u00f6konomischen Interessen dominiert?<br \/>\n\u00dcberdruss gegen Berufspolitiker und Skepsis gegen die Geld-Eliten nehmen zu, doch noch verh\u00e4lt sich die Mehrheit abwartend: es herrscht weitgehend Ratlosigkeit. Leben wir im \u201eAge of Stupid\u201c, wie ein Filmtitel suggeriert?<br \/>\nKleine Widerst\u00e4nde im Privaten statt gro\u00dfer Aufst\u00e4nde gegen politische Systeme, scheint die Devise.<br \/>\nUtopien f\u00fcr eine neue Weltordnung in Bezug auf s\u00e4mtliche gesellschaftliche Bereiche, wie sie in den 1968er zuletzt formuliert wurden, lassen sich kaum ausmachen. Dennoch gibt es Leute, die es nicht selbstverst\u00e4ndlich finden, dass alles, was wir nutzen, auf Kosten anderer hergestellt wird. Gegenentw\u00fcrfe von K\u00fcnstlerInnen, einzelnen Akteuren und politischen Gruppen sind heute h\u00e4ufig konkret begrenzt auf ein klar definiertes Projekt. Allerorten entwickeln Menschen individuelle, glaubw\u00fcrdige Projekte, und agieren lokal in der globalen Krise. \u201eDo it yourself\u201c ist coole Antwort und machbare Option, wenn auch bestimmt nicht f\u00fcr alle Probleme. Es setzt sich die Erkenntnis durch, dass der \u00f6ffentliche Raum verhandelbar ist, Interventionen m\u00f6glich sind und dass das Gemeinwohl nicht unbedingt von Politikern und Managern gew\u00e4hrleistet wird.<br \/>\nGegen\u00fcber den \u201eschmerzhaft strukturellen Widerspr\u00fcchen der Lebensumst\u00e4nde\u201c, wie Susan Sontag es formulierte, gilt es eine Haltung zu entwickeln. Wo stecken das Potential und der Ausl\u00f6ser, die zu Widerstand reizen. Welche ProtagonistInnen treten in Aktion? F\u00fcr was stehen sie ein?<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">WAS TUN ist Frage und Antwort zugleich.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nSTEFANIE G\u00d6RTZ<br \/>\nMedia Relations \/ Programmer Competition<br \/>\nIFFF &#8211; Internationales Frauenfilmfestival Dortmund|K\u00f6ln<br \/>\nIWFF &#8211; Dortmund | Cologne International Women&#8217;s Film Festival<br \/>\nNext Festival: 12 &#8211; 17 April 2011 in Dortmund<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\nc\/o Kulturbuero Dortmund<br \/>\nKuepferstr. 3 \/ D-44122 Dortmund<br \/>\nfon: ++49\/231\/50-25480 \/ fax: ++49\/231\/50-25734<br \/>\npresse@frauenfilmfestival.eu \/ <a href=\"www.frauenfilmfestival.eu\" target=\"_blank\">www.frauenfilmfestival.eu<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich glaube, dass wir mehr als irgendetwas anderes eine neue Art brauchen, \u00fcber Politik zu reden. 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